Düsseldorfer Tabelle 2017 / 2016


Unterhaltstabelle 2017 / 2016 und Düsseldorfer Tabelle 2017 / 2016 als PDF zum Download





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Die Düsseldorfer Tabelle 2017 / 2016 ist eine offizielle Unterhaltstabelle beziehungsweise eine Hilfestellung für die Unterhaltsberechnung 2017 / 2016, sowohl für den Kindesunterhalt 2017 / 2016, den Elternunterhalt 2017 / 2016 und den Ehegattenunterhalt 2017 / 2016. Hier wird besonders auf die Zahlungsverpflichtungen für das Kind, denen Eltern nach einer Scheidung nachkommen müssen, wenn die Kinder nicht mehr im eigenen Haushalt leben.

Erstellt wird diese Tabelle vom Düsseldorfer Oberlandesgericht und dem Deutschen Familiengerichtstag. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, vor allem was den Finanzbedarf von Kindern und die finanziellen Möglichkeiten der Eltern angeht, wird die Düsseldorfer Tabelle 2017 / 2016 ungefähr alle zwei Jahr aktualisiert, wobei die letzte Änderung zum 1. Januar 2015 erfolgte.

Die Anpassung umfasste dabei die Erhöhung der Selbstbehalte. Im Jahr 2015 standen aber noch weitere Änderungen an, mit denen dann die Erhöhung des Kindesunterhalts eingearbeitet wird.

Zum Kindesunterhalt 2017 / 2016 verpflichtete Personen

Unterhaltszahlungen werden vor allem dann zum Thema, wenn sich die Eltern trennen und fortan in unterschiedlichen Haushalten wohnen. In den meisten Fällen wohnen das oder die Kinder dann überwiegend bei nur einem Elternteil. Das führt dazu, dass dieses Elternteil dann auch mehr Kosten zu tragen hat, obwohl es die Kinder beider sind.

Aus diesem Grund ist laut § 1612a BGB dann der Elternteil zur Zahlung verpflichtet, bei dem sich das Kind beziehungsweise die Kinder nicht regelmäßig aufhalten. Anders verhält es sich bei volljährigen Kindern. Während diese sich in der Ausbildung oder dem Studium befinden, müssen beide Elternteile bezahlen und die Unterhaltsberechnung 2017 / 2016 erfolgt dann im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Der am Finanzbedarf ausgerichtete Mindestunterhalt 2017 / 2016 für Kinder

Wichtige Faktoren für die Höhe sind das Alter der jeweiligen Kinder und die Höhe des Nettoeinkommens. Unabhängig vom Einkommen wird in der Unterhaltstabelle 2017 / 2016 aber auch ein Mindestunterhalt für minderjährige Kinder nach der Trennung der Eltern festgelegt. Dieser errechnet sich aus dem zweifachen Kinderfreibetrag, der im §32 Abs. 6 EStG verankert ist. Derzeit beläuft er sich auf 2.184 Euro, sodass der Mindestunterhalt pro Jahr 4.368 Euro und somit die monatlichen Zahlbeiträge 364 Euro betragen.

Der Düsseldorfer Tabelle 2017 / 2016 Rechner unterscheidet für die Zahlbeiträge dann allerdings noch den Mindestunterhalt aufgrund des Kindesalters. Demnach gelten als Zahlbeiträge für Kinder bis zur Vollendung

  • des 6. Lebensjahres ein Mindestunterhalt von 317 Euro.
  • des 12. Lebensjahres der oben berechnete Betrag von 364 Euro.
  • des 18. Lebensjahres ein Betrag von 426 Euro.

Für volljährige Kinder gilt ein Mindestunterhalt von 488 Euro.

Der Düsseldorfer Tabelle 2017 / 2016 Rechner zeigt darüber hinaus die anhand des Alters des Kindes und des Nettoeinkommens des Unterhaltsverpflichteten errechneten Zahlbeträge auf, die über diese Mindestbeträge hinausgehen. Dabei wird die Düsseldorfer Tabelle 2017 / 2016 in vier Altersstufen und zehn Einkommensklassen unterteilt. Zu jedem Alter und Einkommen wird ein bestimmter Prozentsatz aufgeführt. Dieser stellt die Steigerung des Unterhalts im Vergleich zum geltenden Mindestunterhalt dar. Multipliziert man diesen Prozentsatz also mit dem Mindestunterhalt, ergibt sich der zu entrichtende Betrag. Die letzte Spalte der Unterhaltstabelle 2017 / 2016 zeigt den Bedarfskontrollbetrag. Dieser Betrag steigt bei wachsendem Einkommen und bedeutet, dass der Unterhaltsverpflichtete auch mehr Geld für sich zur Verfügung hat.

Zu diesen festgelegten Beträgen können zusätzliche Bedürfnisse zu höheren Kosten führen, die ebenfalls übernommen werden müssen. Das sind zum einen die nicht im Unterhalt 2017 / 2016 enthaltenen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie Studiengebühren und andere unerwartete notwendige Ausgaben.

Bestimmung des für den Düsseldorfer Tabelle 2017 / 2016 Rechner relevanten Einkommens

Wie schon erwähnt ist das Einkommen der unterhaltsverpflichteten Person eine wichtige Berechnungsgröße bei der Ermittlung des Einkommens. Die Festlegung des relevanten Einkommens ist häufig aber schwieriger als man denkt, weil es in den meisten Fällen von dem in der Lohn- oder Gehaltsabrechnung stehenden Nettoeinkommen abweicht. So können beispielsweise Aufwendungen, die der Beruf mit sich bringt, das zu verwendende Einkommen reduzieren, wenn sie sich deutlich von den normalen Lebenshaltungskosten unterscheiden.


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Sind solche Kosten vorhanden, können pauschal dabei 5 % des Nettoeinkommens angesetzt werden, wobei die Pauschale mindestens 50 Euro und höchstens 150 Euro beträgt. Sollten diese pauschalen Summen nicht ausreichen, um die wirklichen Kosten zu decken, sind diese exakt nachzuweisen und zu belegen. Abzugsfähig sind unter Umständen bestehende Schulden, die das Einkommen schmälern.

Bei volljährigen Kindern sind beide Eltern in der Zahlungspflicht, sodass für die Berechnung der Zahlbeiträge auch beide Einkommen berücksichtigt werden.

Ist auch nach solchen Abzügen das Einkommen größer als 5.100 Euro im Monat, spielt die Unterhaltstabelle 2017 / 2016 keine Rolle. Der Unterhalt 2017 / 2016 wird dann gesondert anhand der individuellen finanziellen Situation bestimmt.

Berücksichtigung von Kindergeld 2017 / 2016 bei der Ermittlung

Der in der Tabelle ermittelte Unterhaltsbedarf ist nicht gleichzeitig der Betrag, den der verpflichtete Elternteil bezahlen muss. Der Gerechtigkeit wegen wird in diesem Zusammenhang nämlich berücksichtigt, dass das Kindergeld beiden Elternteilen zusteht. Da es im Falle getrennter Elternteile demjenigen gezahlt wird, bei dem das oder die Kinder leben, wird das Anrecht des anderen auf dieses Kindergeld in die Unterhaltsberechnung 2017 / 2016 integriert. Das erfolgt, indem die Hälfte des Kindergelds vom Unterhaltsanspruch abgezogen wird und somit der zu zahlende Betrag ermittelt wird.

In § 66 Abs. 1 EStG und im § 6 Abs. 1 BKGG wird in Deutschland die Höhe des Kindergeldes geregelt. Für das erste und zweite Kind gilt dabei ein monatliches Kindergeld von 184 Euro und somit ein vom Unterhaltsanspruch abzuziehender Betrag von 92 Euro. Für das dritte Kind werden 190 Euro gezahlt, was zu einem Abzug von 95 Euro führt und ab dem vierten Kind beträgt das Kindergeld 215 Euro, was den Unterhalt 2017 / 2016 um 107,50 Euro reduziert. Das sollte auf jeden Fall bedacht werden, weil somit in der Tabelle nicht der Betrag steht, den man bezahlen muss, sondern lediglich der Anspruch, von dem das hälftige Kindergeld noch abgezogen wird.

Beispielrechnung zur Düsseldorfer Tabelle 2017 / 2016:

Der unterhaltsverpflichtete Vater hat ein für die Berechnung relevantes Einkommen von 3.400 Euro und gehört somit zur Einkommensklasse 6. Sein achtjähriges Kind hat dadurch laut Düsseldorfer Tabelle 2017 / 2016 einen Unterhaltsanspruch von 466 Euro. Das Kindergeld von 184 Euro wird geteilt und das Ergebnis von 92 Euro vom Unterhaltsanspruch abgezogen. Somit muss der Vater monatlich 374 Euro zahlen.

Sobald ein Kind volljährig ist, wird das komplette Kindergeld vom Unterhaltsanspruch abgezogen. das ist darauf zurückzuführen, dass ab der Volljährigkeit das Kindergeld an das Kind weitergegeben werden muss. Somit hat keiner der Elternteile etwas von dem Kindergeld und kann die Unterhaltsverpflichtung somit auch entsprechend reduzieren. Da das Kind im Gegenzug das Kindergeld erhält, hat es keinerlei Nachteile, sondern erhält mit reduziertem Unterhalt 2017 / 2016 und Kindergeld mehr Geld, als es bei einem minderjährigen Kind der Fall ist.

Der zu berücksichtigende Eigenbehalt 2017 / 2016 für Unterhaltsverpflichtete

Der häufig zu hörende Begriff des Selbstbehalts bedeutet die Summe, die ein Unterhaltsverpflichteter von seinem Geld als Existenzminimum für sich behalten darf. Ein Betrag, von dem dann kein Kindesunterhalt 2017 / 2016 mehr abgezogen wird. Das soll verhindern, dass jemand aufgrund der Zahlung des Unterhalts selber nicht mehr in der Lage ist, seinen Lebensunterhalt zu finanzieren und dann selber wieder finanziell abhängig von anderen wird. Im Zuge der Aktualisierung der Unterhaltstabelle 2017 / 2016 zum 01. Januar 2015 wurden diese Selbstbehalte erhöht.

So darf ein Unterhaltsverpflichteter, der einer Erwerbstätigkeit nachgeht und Elternteil von schulpflichtigen Kindern im Alter von bis zu 21 Jahren ist, einen Selbstbehalt von 1.080 Euro (vorher 1.000 Euro) für sich behalten. Wer nicht erwerbstätig, aber zum Kindesunterhalt 2017 / 2016 verpflichtet ist, darf ein Existenzminimum von nunmehr 880 Euro (vorher 800 Euro) für sich behalten. In diesem Betrag sind 360 Euro für die zu zahlende Warmmiete enthalten.

Neben dem hier ausführlich beschriebenen Kindesunterhalt 2017 / 2016 gibt es auch den Elternunterhalt 2017 / 2016 und den Ehegattenunterhalt 2017 / 2016. Der Elternunterhalt 2017 / 2016 bestimmt das Geld, dass Kinder unter Umständen an ihre hilfebedürftigen Eltern zahlen müssen. Auch für den Elternunterhalt 2017 / 2016 gibt es bestimmte Zahlbeiträge und auch Selbstbehalte, die bei der Ermittlung vom Elternunterhalt 2017 / 2016 eine wichtige Rolle spielen.

Der Ehegattenunterhalt 2017 / 2016 bezieht sich auf die Zahlungsverpflichtungen an den Ehegatten nach der Scheidung. Entsprechende Vorgaben und Selbstbehalte gibt es auch hier und sämtliche Angaben für die Unterhaltsberechnung 2017 / 2016 vom Eltern- und Ehegattenunterhalt 2017 / 2016 stehen ebenfalls in der Unterhaltstabelle 2017 / 2016 bereit und sowohl der Ehegattenunterhalt 2017 / 2016 als auch der Elternunterhalt 2017 / 2016 lassen sich diesem Düsseldorfer Tabelle 2017 / 2016 Rechner entnehmen.





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